Buch-Neuerscheinung (Manz Verlag): Digitale Wirtschaft und Industrie 4.0

Digitale Wirtschaft und Industrie 4.0

Arbeitsrechtliche Implikationen der Digitalisierung

Hauptbeschreibung

Industrie 4.0 ist die totale Vernetzung von Produktions- und Logistikprozessen durch Digitalisierung. Doch was bedeutet das genau und welche rechtlichen Fragestellungen ergeben sich daraus?
Dieses praxisorientierte Buch liefert erste Antworten. Es beleuchtet, was unter Industrie 4.0 zu verstehen ist, welche Anwendungsfälle sich daraus ergeben können und welche rechtlichen Herausforderungen zu bewältigen sind.
• Fragen u.a. des Datenschutz- sowie
• des Vertrags- und Haftungsrechts werden beleuchtet und
• Lösungsansätze aufgezeigt.
Das Praxishandbuch richtet sich insbesondere an Inhouse-Juristen und Rechtsanwälte, aber auch an all jene, die sich auf durch Industrie 4.0 verursachte Veränderungen (rechtlich) vorbereiten wollen.

Aus dem Inhalt:

• Vertragsabschluss im E-Commerce und im Internet of Things
• Neue Technologien und Datenschutz
• Die Cloud
• Kartellrecht in digitalen Märkten
• Rechtliche Aspekte der Blockchain-Technologie
• IT-Security und das Internet der Dinge
• uvm

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Hrsg. von Mag. Philip Raffling, Rechtsanwalt und Mag. Sofie Schock, dzt. Universitätsassistentin am Inst. f. Staats- u. Verwaltungsrecht am Juridicum in Wien.

Mit Beiträgen von

Mag. Lukas Disarò, Dr. Alexander Forster, Dr. Silke Graf, LL.M., Dr. Alexander Hiersche, LL.M.,
Dr. Patricia Kaindl, LL.M., Dr. Rainer A. Lassl, MA, Dr. Hasan Pasalic, Mag. Philip Raffling,
Mag. Sofie Schock, Mag. Mirjam Tercero und Prof. Mag. Dr. Manfred Wöhrl.

 

https://www.manz.at/list.html?tisbn=978-3-214-01336-3

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung – Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Lukas Disarò, als Co-Autor – wir freuen uns darauf…

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung

Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Inhaltsübersicht:

  • Rechtssicheres Vorgehen bei Verwarnung, Kündigung und Entlassung
  • Rechtssicheres Vorgehen bei Lösung von Dienstverhältnissen
  • Rechtssicheres Vorgehen bei befristeten Dienstverhältnissen (Volontariate, Praktika etc.)
  • Bewältigung von Konflikten und Belastungssituationen
  • Arbeitsverfassungsrechtliche und vertragsrechtliche Grundlagen
  • Inkl. 50 digitale Muster

Professionelles Trennungsmanagement: Schützen Sie den Ruf Ihres Unternehmens bei Kündigungen und Entlassungen:

Das beste Employer Branding nützt nichts, wenn Kündigungen unprofessionell oder wenig wertschätzend durchgeführt werden! Denn Mitarbeiter, die das Unternehmen unzufrieden verlassen, geben ihre negativen Erfahrungen oft im Internet weiter. Fristwidrig oder falsch ausgesprochene Kündigungen enden für Arbeitgeber immer häufiger vor Gericht. So fochten Dienstnehmer z.B. erfolgreich an, weil

  • sie zu einer einvernehmlichen Auflösung gedrängt wurden,
  • eine einmalige negative Äußerung über die Geschäftsführung kein ausreichender Kündigungsgrund ist oder
  • ihre Entlassung zu spät ausgesprochen wurde.

Damit Ihnen im Kündigungsprozess keine Fehler passieren, finden Sie relevante Ergebnisse zu aktuellen Rechtsfällen, wichtige Hintergrundinformationen und vorformulierte Schreiben in unserer Mustersammlung „Verwarnung, Kündigung und Entlassung“.

Vorteile:

  • Aus digitalen, personalisierbaren Musterschreiben wählen Sie einfach das benötigte Formular aus. Sie müssen nur noch Ihre individuellen Daten eingeben und das personalisierte Kündigungsschreiben ausdrucken. So sparen Sie sich aufwändige, zeitraubende Textarbeit!
  • Alle Formulare und Arbeitshilfen bieten Ihnen Rechtssicherheit und sind praxisgerecht aufbereitet. So vermeiden Sie unangenehme Fehler und teure Konsequenzen!
  • Zusätzlich unterstützt Sie das umfangreiche Handbuch mit aktuellen Informationen zum Arbeitsrecht. So erfüllen Sie ohne großen Aufwand sämtliche Anforderungen des Gesetzgebers!

Mag. Lukas Disarò

https://forum-verlag.at/produkte/personal-ausbildung/255/verwarnung-kuendigung-und-entlassung?c=52

 

Zur Fürsorge verpflichtet

Gastbeitrag von Lukas Disaro in der Wiener Zeitung: Ein Mobbingverbot gibt es nur im Beamtendienstgesetz, im Angestelltengesetz nicht. Eine Guideline für Arbeitgeber.

Uber-Geschäftsmodell in Österreich in Gefahr

Lukas Disaro im Wirtschaftsstandard

Das EuGH-Urteil zum Vermittlungsdienst betrifft selbstständige Fahrer, die womöglich Arbeitnehmer sind

Datenschutz als Chance für Start-ups

Lukas Disaro in der Wiener Zeitung / EU-Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz als Chance für Start-ups

von Lukas Disaro, Gastbeitrag: Auch Daten von Fitness-Apps wie Gewicht und Größe müssen geschützt werden.
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Datenschutz ist und wird, insbesondere aufgrund der ab 25. Mai 2018 geltenden neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO), immer bedeutender. Wer aber nun glaubt, dass Datenschutz und die DSGVO nur Großkonzerne betrifft, der irrt. Denn auch junge Start-ups müssen die Spielregeln des Datenschutzgesetzes (DSG) und der zukünftig geltenden DSGVO beachten. Bieten doch Start-ups häufig Waren online oder Apps an, durch die Kundendaten aufgezeichnet werden können, wie zum Beispiel Gesundheitsdaten in den beliebten Fitness-Apps. Dabei handelt es sich um Daten wie etwa Gewicht, Größe, Herzfrequenz, Freizeitverhalten und Standortdaten.

Erhöhter bürokratischer Aufwand
Mit der neuen DSGVO entsteht ein erhöhter bürokratischer Aufwand. Unternehmen werden verpflichtet, ihre Prozesse systematisch zu erfassen und konsequent auf Risiken für personenbezogene Daten zu prüfen. Gerade als Start-up sollte man aber das Thema Datenschutz als Chance sehen und bereits in der Gründungsphase in die Unternehmensstrategie mit einbeziehen. Denn bereits in dieser Phase ist die Implementierung mit einem geringeren Aufwand und niedrigerem Budget realisierbar. Zudem können sich Start-ups durch konsequente Einhaltung des Datenschutzes von Mitbewerbern hervorheben.

Start-ups müssen sich auch überlegen, ob sie ab Mai 2018 einen Datenschutzbeauftragten benötigen. Dieser ist insbesondere dann zu benennen, wenn die Kerntätigkeit des Auftraggebers oder Dienstleisters in Datenverarbeitung besteht, die aufgrund ihres Wesens, ihres Umfanges oder Zwecks eine regelmäßige und systematische Beobachtung von Betroffenen in großem Umfang erfordert. Einen Datenschutzbeauftragten benötigt man auch, wenn die Kernaktivität des Auftraggebers oder Dienstleisters in der Verarbeitung sensibler Daten besteht. Der Datenschutzbeauftragte kann ein Mitarbeiter oder ein externer Berater sein und muss Fachwissen im Datenschutzrecht vorweisen können.

171123-1729-948-0900-114370-241112fitnessWettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten
Zusammenfassend ist Start-ups daher zu empfehlen, sich bereits in der Gründungsphase mit dem Datenschutzrecht auseinanderzusetzen. Dadurch können sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten erlangen. Gerade Start-ups, die Datenschutz ernst nehmen, sind für Kunden und andere Unternehmen attraktive Dienstleistungsanbieter und Geschäftspartner. Vor allem Kunden beziehen in ihre Kaufüberlegungen bei Fitness-Apps und Fitness-Devices immer mehr die Überlegung mit ein, wie sorgfältig die Anbieter mit ihren Daten umgehen.

Zum Autor: Lukas Disaro: Der selbständiger Rechtsanwalt (Northcote.Recht) ist Experte für Arbeitsrecht mit Schwerpunkt Digitalisierung. Rahmann

 Zum Artikel in der Wiener Zeitung

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#metoo – was ist arbeitsrechtlich zu beachten beim Thema sexuelle Belästigung?

Lukas Disarò über die arbeitsrechtlichen Do’s and Dont’s bei sexuelle Belästigung: Weiterlesen